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Workshop Interpretation, Wertung und medizinische Beweisdichte von Arztberichten und neuropsychologischen Untersuchungen – Auswirkungen auf die versicherungsmedizinische Beurteilung und den Leistungsentscheid bei überwiegend organisch bedingten Fatigue-Symptomen


Eine Richterin, ein Patientenanwalt, gutachterliche Fachexpertise aus dem Bereich der Psychiatrie und Somatik und die Bildungsbeauftragte der SIM erörtern inhaltliche Brennpunkte zu den «Stolpersteinen in der Begutachtung» und werden gerne mit Ihnen über Ihre versicherungsmedizinischen Fragen aus der gutachterlichen Tätigkeit im Sozialversicherungsrecht und Haftungsrecht diskutieren.

Die ärztliche Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit und die sich daraus ergebenden praxisrelevanten, arbeitsrechtlichen Fragen stehen im Mittelpunkt des vorliegenden Workshops.
Rechte und Pflichten bei Arbeitsunfähigkeit im arbeitsrechtlichen Kontext und welche Rolle der Taggeldversicherer und ZAFAS Berichte spielen, das sind nebst vielen weiteren Themen nur einige Fragen, welche wir an diesem Workshop ins Zentrum praxisrelevanter medizinischer und juristischen Überlegungen stellen. Spezialisierte Fachanwälte für Arbeitsrecht erörtern die „Arbeitsunfähigkeit und ihren rechtlichen Folgen im Arbeitsrecht“ und „die Rolle des Arztzeugnisses im arbeitsrechtlichen Kontext“.

Im vorliegenden Workshop werden nebst den allgemein datenschutzrechtlichen Fragen bei der ärztlichen und gutachterlichen Tätigkeit, der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Medizin und Versicherungsmedizin beleuchtet. Ebenso wird das ärztliche Berufsgeheimnis anhand von aktuellen Leiturteilen des Bundesgerichts inhaltlich aufgearbeitet. Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit vorab Fragen bzw. Fallvignetten zu diesen Themen einzugeben, welche wir gemeinsam diskutieren werden.


Die technologischen Möglichkeiten in der medizinischen Diagnostik wie z.B. Bildgebung, genetische Analysen usw. schreiten stets voran, sie scheinen aber nur bedingt hilfreich zu sein, wenn es um die Erfassung der Funktionsfähigkeit der versicherten Person als Grundlage zur Festlegung der Arbeitsfähigkeit geht. In diesem Workshop werden anhand von konkreten Beispielen mit muskuloskelettalen Hauptdiagnosen die Möglichkeiten und Grenzen von Methoden zur Erfassung der Funktionsfähigkeit aufgezeigt. Ebenso wird juristisch analysiert, welche Rolle hier die Rechtsprechung einnimmt.

ICD 11 und Indikatorenrechtsprechung unter Einbezug der Beurteilung von Persönlichkeitsaspekten respektive Persönlichkeitsstörungen